Neueinträge

Do

12

Sep

2019

Theologie und Wissenschaftstheorie

Philosophie/Apologetik -> Glaube und Denken

 

Theologie und Wissenschaftstheorie

Sven Grosse

 

Ferdinand Schöningh

2019, 306 Seiten

 

Verlagstext: "Angesichts der Zersplitterung der Wissenschaften und der Marginalisierung der Theologie stellt dieses Buch einen Vorstoss dar, eine Ordnung der Wissenschaften gerade dadurch zu begründen, dass die Theologie als 'Weisheit', d.h. als ordnungsstiftende Einsicht im Gesamtzusammenhang der Wissenschaften, auf den Plan tritt.

In einer Diskussion klassischer und moderner Beiträge zur Thematik wird unter kritischem Rückgriff auf Schelling und Hegel ein System der Wissenschaften umrissen, welches auf Gottes theoria, poiesis und praxis beruht. Daraus ergibt sich auch einen Binnengliederung der Theologie, welche die derzeit übliche Disziplineneinteilung überwindet."

So

25

Aug

2019

Martin Buber Werkausgabe

Bücher finden -> Bücherbörse

 

In der Bücherbörse ist neu eine neuwertige Werkausgabe von Martin Buber (soweit bisher erschienen) verfügbar.

Martin Buber Werkausgabe
aufgeschaltet im August 2019
2019 Aug Martin Buber MBW Privat-Angebot
Adobe Acrobat Dokument 676.6 KB

Mo

19

Aug

2019

A Biblical Theology of the Book of Leviticus

Altes Testament -> Theologie des Alten Testament

 

Who Shall Ascend the Mountain of the Lord? A Biblical Theology of the Book of Leviticus

L. Michael Morales

 

New Studies in Biblical Theology 37

Intervarsity Press

2015, 350 Seiten

 

Vom Umschlagtext (geschrieben von D. A: Carson):

"In this stimulating study, Michael Morales explores the narrative context, literary structure and theology of Leviticus. He follows its dramatic movement, examines the tabernacle cult and the Day of Atonement, and tracks the development from Sinai's tabernacle to Zion's temple - and from the earthly to the heavenly Mount Zion in the New Testament. He shows how life with God in the house of God was the original goal of the creation of the cosmos, and became the goal of redemption and the new creation."

Di

16

Jul

2019

Jakobus

Neues Testament -> Literatur zu den Katholischen Briefen

 

Jakobus. Im Schatten des Grösseren

Roland Deines

 

Biblische Gestalten 30

Evangelische Verlagsanstalt

2017, 384 Seiten

 

Kurzrezenson von C. Raedel aus dem AfeT-Newsletter 3/2019: "Das Buch löst weit mehr ein, als der Titel verspricht. Deines hat seine Beschäftigung mit dem Herrenbruder Jakobus breit angelegt und wertet die biblischen und außerbiblischen Quellen zur Verwandtschaft Jesu in gewohnter Gründlichkeit aus. Dabei vertraut er auf die historische Glaubwürdigkeit und theologische Autorität der Bibel (die Verfasserschaft des Herrenbruders für den Jakobusbrief wird überzeugend begründet), ohne auftretende Spannungen einzuebnen. Der Leser erhält ein Bild von der Verwurzelung der Herkunftsfamilie Jesu in der jüdischen Messias-Erwartung, ihrer Stellung in der christlichen Urgemeinde sowie zum Apostelkonvent, das zur Frage der Heidenmission Stellung nahm. Für die damit verbundenen Ereignisse (vgl. Gal 2, Apg 15) legt D. eine eigene Chronologie vor. Die Wirkungsgeschichte des Herrenbruders wird bis in die Ikonographie und apokryphe Schriften hinein ausgeleuchtet. Deines urteilt stets abwägend, referiert auch einander widersprechende Theorien und behauptet nie mehr, als von der Quellenlage her feststellbar ist. Die gut 350 Seiten dichter Text lassen wichtige zentrale Entwicklungslinien des Urchristentums hervortreten und ordnen diese auf hilfreiche Weise ein."

Fr

31

Mai

2019

Gott denken

Philosophie/Apologetik -> Glaube und Denken

 

Gott denken. Ein Versuch über rationale Theologie

Holm Tetens

 

Reclam

4.Aufl. 2015, 96 Seiten

 

Verlagstext: "Dieses Buch ist der Versuch, den Glauben rational zu überdenken. Theologie, so Holm Tetens, verdient nur dann rational genannt zu werden, wenn sie »die ›Sache mit Gott‹ mit vernünftigen Überlegungen ausfechtet«, mit Überlegungen also, die geschult sind an klarem philosophischen Denken. Tetens Fazit: Es wird erst dann um die Philosophie »besser bestellt sein als gegenwärtig, wenn Philosophen mindestens so gründlich, so hartnäckig und so scharfsinnig über den Satz ›Wir Menschen sind Geschöpfe des gerechten und gnädigen Gottes, der vorbehaltlos unser Heil will‹ und seine Konsequenzen nachdenken, wie Philosophen zurzeit pausenlos über den Satz und seine Konsequenzen nachzudenken bereit sind: ›Wir Menschen sind nichts anderes als ein Stück hochkompliziert organisierter Materie in einer rein materiellen Welt‹«."

Do

23

Mai

2019

Schleiermacher kontrovers

Historische Theologie -> 19./20. Jh. Protestantische Theologie

 

Schleiermacher kontrovers

Sven Grosse (Hg.)

 

Evangelische Verlagsanstalt

2019, 196 Seiten

 

Umschlagtext: "Friedrich Schleiermacher, einst der Kirchenvater des 19. Jahrhunderts genannt, wurde im 20. Jahrhundert mit dem energischen Einspruch von Karl Barth und Emil Brunner konfrontiert. Mittlerweile ist er in der deutschen protestantischen Theologie und Kirche einflussreicher denn je.

Mehrere Beiträge dieses Bandes nehmen die Kritik Barths wieder auf und bringen neue Einwände vor. Andere Beiträge widmen sich der Analyse oder Verteidigung von Schleiermachers Theologie. Das Ziel dieses Bandes ist, eine offene und kritische Diskussion in der deutschen Theologie und Kirche anzuregen."

 

Der Band enthält folgende Beiträge:

 

Pro Schleiermacher

  • Notger Slenczka: Schleiermacher heute - ein Plädoyer
  • Heinrich Assel: "Genuss ohne allen Schmerz". Unverständlichkeit in Schleiermachers Darstellungstheorie am Beispiel Abendmahl
  • Vasile Hristea: "Schleiermachers Bildungstheorie und ihre Gegenwartsrelevanz"

Contra Schleiermacher

  • Sven Grosse: Gehört Schleiermacher in den Kanon christlicher Theologen?
  • Harald Seubert: Das Gefühl schlechthinniger Abhängigkeit und die normative Kraft der Moderne oder: Schleiermacher im Kontext
  • Daniel von Wachter: Friedrich Schleiermachers Theologie ist nicht rational

Mi

17

Apr

2019

Das Reich Gottes im Neuen Testament

Neues Testament -> Theologie Neues Testament

 

Das Reich Gottes im Neuen Testament. Auslegungen - Anfragen - Alternativen

Volker Gäckle

 

Biblisch-Theologische Studien 176

Vandenhoeck & Ruprecht

2018, 312 Seiten

 

Verlagsbeschrieb: "Der Begriff des Reiches Gottes ist einer der umstrittensten Begriffe des Neuen Testaments: Steht der Begriff in einer Kontinuität oder Diskontinuität zum frühjüdisch-apokalyptischen Verständnis? Ist der Begriff dynamisch im Sinne einer aktiven Königsherrschaft Gottes zu verstehen oder eher im Sinne eines Heilsraumes oder einer Heilszeit? Haben wir es mit einem präsentischen oder futurischen Begriff zu tun? Kann dieses Reich nur von Gott oder auch von Menschen verwirklicht werden? In welcher Beziehung steht das Reich Gottes zum Rest der Verkündigung Jesu, zu seinem messianischen Wirken, zu seinem Tod am Kreuz und seiner Auferstehung? In welchem Verhältnis steht die Gemeinde zu diesem Reich? Warum fristet dieses Hauptthema der Botschaft Jesu im Rest des Neuen Testaments nur ein marginales Dasein? Die neutestamentliche Forschung und die Theologie des 20. Jahrhunderts insgesamt vertraten in ihrer Mehrheit eine dynamisch-präsentische Deutung des Begriffs im Sinne einer schon jetzt gegenwärtigen 'Königsherrschaft Gottes' in Kontinuität zum jüdisch-apokalyptischen Begriffsgebrauch. Als Kronzeugen dieser Deutung dienten und dienen die beiden Jesusworte aus Mt 12,28/Lk 11,20 und Lk 17,21. Diese Deutung stellt Volker Gäckle in Frage. Er plädiert stattdessen für ein Begriffsverständnis im Sinne eines künftigen Heilsraumes, einer kommenden Heilszeit und der gegenwärtigen Heilsgabe des 'ewigen Lebens'."

Fr

29

Mär

2019

Paradigm Change in Pentateuchal Research

Altes Testament -> Literatur zum Pentateuch

 

Paradigm Change in Pentateuchal Research

Matthias Armgardt, Benjamin Kilchör, Markus Zehnder (Hg.)

 

Beihefte zur Zeitschrift für altorientalische und biblische Rechtsgeschichte 22

Harrassowitz

2019, XXIV+366 Seiten

 

Der Band enthält folgende Beiträge:

 

I. Introductory and Methodological Contributions

  • Georg Fischer: Time for a Change!
  • Richard E. Averbeck: Reading the Torah in a Better Way
  • Joshua Berman: The Limits of Source Criticism
  • Koert van Bekkum: The Divine Revelation of the Name

II. Legal History

  • Matthias Armgardt: Why a Paradigm Change in Pentateuch Research is Necessary
  • Guido Pfeifer: The Pentateuch Paradigm and Ancient Near Eastern Legal History
  • Benjamin Kilchör: Wellhausen's Five Pillars for the Priority of D over P/H: Can They Still Be Maintained?
  • Markus Zehnder: Leviticus 26 and Deuteronomy 28

III. Torah and Prophets

  • Eckart Otto: Deuteronomy as the Legal Completion and Prophetic Finale of the Pentateuch
  • Kenneth Bergland: Jeremiah 34 Originally Composed as a Legal Blend of Leviticus 25 and Deuteronomy 15
  • Carsten Vang: The Non-Prophetic Background for the King Law in Deut 17:14-20

IV. Dating Issues

  • Hendrik J. Koorevaar: Steps for Dating the Books of the Pentateuch
  • Lina Petersson: The Linguistic Profile of the Priestly Narrative of the Pentateuch
  • Jan Retsö: The Tabernacle and the Dating of P
  • John S. Bergsma: A "Samaritan" Pentateuch?
  • Sandra Richter: What's Money Got to Do with It?
  • Pekka Pitkänen: Reconstructing the Social Contexts of the Priestly and Deuteronomic Materials in a Non-Wellhausian Setting

Mi

27

Feb

2019

Die jüdischen Evangelien

Religionswissenschaft -> Judentum

 

Die jüdischen Evangelien. Die Geschichte des jüdischen Christus

Daniel Boyarin

 

Ergon Verlag

2015, 172 Seiten

 

Verlagsbeschrieb: "Mit seinem bahnbrechenden Buch 'Die jüdischen Evangelien. Die Geschichte des jüdischen Christus' unternimmt der renommierte Talmudgelehrte und Religionssoziologe Daniel Boyarin (University of California/Berkeley) eine Zeitreise zu den gemeinsamen Wurzeln heutiger religiöser Identitäten des rabbinischen Judentums und des Christentums - wegweisend für den interreligiösen Dialog, die Forschung und interessierte Leser.
Ausgehend vom Schlüsseltext Daniel 7 mit seiner doppelten Gottheit entfaltet Boyarin mittels einer textnahen Auslegung (close reading) die Vorstellung des menschlichen und göttlichen 'Menschensohns' als messianischen Erwartungshorizont der Juden im 1. Jh. So verkörperte Jesus selbst den erwarteten danielschen Menschensohn als Messias. Aus midraschischer Auslegung entstand die Jesus-Geschichte, das jüdische Evangelium, als Glaubens-Variante innerhalb des Judentums, in dem die Vorstellung vom göttlich-menschlichen Erlöser bereits vorgebildet war, die bisher als genuin christlich angesehen wurde. Die Übertragung des Menschensohn-Titels auf andere Messiasse im 1. Jh. findet sich auch in den Bilderreden im 1. Henoch und in der Gestalt 'des Menschen' im 4. Esra.
Jesus brach nicht mit den jüdischen Speisevorschriften, lebte vielmehr koscher und war ein toratreuer Bewahrer gegenüber pharisäischen Neuerungen. Zudem versucht Boyarin, die Idee eines leidenden Messias zeitlich bereits in der Danielvision anzusetzen und nicht erst als nachösterliche Erzählung."

Mi

27

Feb

2019

Ijob 28 in ästhetisch-theologischer Perspektive

Altes Testament -> Literatur zu den Schriften

 

Ijob 28 in ästhetisch-theologischer Perspektive. Wahrnehmung Gottes und der Weisheit als Herausforderung des Lebens

Jakob Böckle

 

Studien zu Theologie und Bibel 20

2018, 256 Seiten

 

Umschlagtext: "Im Weisheitsgedicht Ijob 28 - als zentrales Kapitel des Buches Ijob dem Mund des leidenden Ijob entstammend - spielt die Wahrnehmung (der Weisheit) Gottes eine grundlegende Rolle. Die vorliegende Studie sucht dem mit Herangehensweisen einer ästhetischen Theologie des Alten Testaments auf die Spur zu kommen und damit einen neuen Verstehenshorizont zu eröffnen. Dabei birgt das Ergebnis das Potential, Strukturen des Lebens zu heben und bewusst zu machen, um desgleichen deren Erneuerung im Horizont der Gottesfurcht herauszufordern."