Neueinträge

Mi

17

Apr

2019

Das Reich Gottes im Neuen Testament

Neues Testament -> Theologie Neues Testament

 

Das Reich Gottes im Neuen Testament. Auslegungen - Anfragen - Alternativen

Volker Gäckle

 

Biblisch-Theologische Studien 176

Vandenhoeck & Ruprecht

2018, 312 Seiten

 

Verlagsbeschrieb: "Der Begriff des Reiches Gottes ist einer der umstrittensten Begriffe des Neuen Testaments: Steht der Begriff in einer Kontinuität oder Diskontinuität zum frühjüdisch-apokalyptischen Verständnis? Ist der Begriff dynamisch im Sinne einer aktiven Königsherrschaft Gottes zu verstehen oder eher im Sinne eines Heilsraumes oder einer Heilszeit? Haben wir es mit einem präsentischen oder futurischen Begriff zu tun? Kann dieses Reich nur von Gott oder auch von Menschen verwirklicht werden? In welcher Beziehung steht das Reich Gottes zum Rest der Verkündigung Jesu, zu seinem messianischen Wirken, zu seinem Tod am Kreuz und seiner Auferstehung? In welchem Verhältnis steht die Gemeinde zu diesem Reich? Warum fristet dieses Hauptthema der Botschaft Jesu im Rest des Neuen Testaments nur ein marginales Dasein? Die neutestamentliche Forschung und die Theologie des 20. Jahrhunderts insgesamt vertraten in ihrer Mehrheit eine dynamisch-präsentische Deutung des Begriffs im Sinne einer schon jetzt gegenwärtigen 'Königsherrschaft Gottes' in Kontinuität zum jüdisch-apokalyptischen Begriffsgebrauch. Als Kronzeugen dieser Deutung dienten und dienen die beiden Jesusworte aus Mt 12,28/Lk 11,20 und Lk 17,21. Diese Deutung stellt Volker Gäckle in Frage. Er plädiert stattdessen für ein Begriffsverständnis im Sinne eines künftigen Heilsraumes, einer kommenden Heilszeit und der gegenwärtigen Heilsgabe des 'ewigen Lebens'."

Fr

29

Mär

2019

Paradigm Change in Pentateuchal Research

Altes Testament -> Literatur zum Pentateuch

 

Paradigm Change in Pentateuchal Research

Matthias Armgardt, Benjamin Kilchör, Markus Zehnder (Hg.)

 

Beihefte zur Zeitschrift für altorientalische und biblische Rechtsgeschichte 22

Harrassowitz

2019, XXIV+366 Seiten

 

Der Band enthält folgende Beiträge:

 

I. Introductory and Methodological Contributions

  • Georg Fischer: Time for a Change!
  • Richard E. Averbeck: Reading the Torah in a Better Way
  • Joshua Berman: The Limits of Source Criticism
  • Koert van Bekkum: The Divine Revelation of the Name

II. Legal History

  • Matthias Armgardt: Why a Paradigm Change in Pentateuch Research is Necessary
  • Guido Pfeifer: The Pentateuch Paradigm and Ancient Near Eastern Legal History
  • Benjamin Kilchör: Wellhausen's Five Pillars for the Priority of D over P/H: Can They Still Be Maintained?
  • Markus Zehnder: Leviticus 26 and Deuteronomy 28

III. Torah and Prophets

  • Eckart Otto: Deuteronomy as the Legal Completion and Prophetic Finale of the Pentateuch
  • Kenneth Bergland: Jeremiah 34 Originally Composed as a Legal Blend of Leviticus 25 and Deuteronomy 15
  • Carsten Vang: The Non-Prophetic Background for the King Law in Deut 17:14-20

IV. Dating Issues

  • Hendrik J. Koorevaar: Steps for Dating the Books of the Pentateuch
  • Lina Petersson: The Linguistic Profile of the Priestly Narrative of the Pentateuch
  • Jan Retsö: The Tabernacle and the Dating of P
  • John S. Bergsma: A "Samaritan" Pentateuch?
  • Sandra Richter: What's Money Got to Do with It?
  • Pekka Pitkänen: Reconstructing the Social Contexts of the Priestly and Deuteronomic Materials in a Non-Wellhausian Setting

Mi

27

Feb

2019

Die jüdischen Evangelien

Religionswissenschaft -> Judentum

 

Die jüdischen Evangelien. Die Geschichte des jüdischen Christus

Daniel Boyarin

 

Ergon Verlag

2015, 172 Seiten

 

Verlagsbeschrieb: "Mit seinem bahnbrechenden Buch 'Die jüdischen Evangelien. Die Geschichte des jüdischen Christus' unternimmt der renommierte Talmudgelehrte und Religionssoziologe Daniel Boyarin (University of California/Berkeley) eine Zeitreise zu den gemeinsamen Wurzeln heutiger religiöser Identitäten des rabbinischen Judentums und des Christentums - wegweisend für den interreligiösen Dialog, die Forschung und interessierte Leser.
Ausgehend vom Schlüsseltext Daniel 7 mit seiner doppelten Gottheit entfaltet Boyarin mittels einer textnahen Auslegung (close reading) die Vorstellung des menschlichen und göttlichen 'Menschensohns' als messianischen Erwartungshorizont der Juden im 1. Jh. So verkörperte Jesus selbst den erwarteten danielschen Menschensohn als Messias. Aus midraschischer Auslegung entstand die Jesus-Geschichte, das jüdische Evangelium, als Glaubens-Variante innerhalb des Judentums, in dem die Vorstellung vom göttlich-menschlichen Erlöser bereits vorgebildet war, die bisher als genuin christlich angesehen wurde. Die Übertragung des Menschensohn-Titels auf andere Messiasse im 1. Jh. findet sich auch in den Bilderreden im 1. Henoch und in der Gestalt 'des Menschen' im 4. Esra.
Jesus brach nicht mit den jüdischen Speisevorschriften, lebte vielmehr koscher und war ein toratreuer Bewahrer gegenüber pharisäischen Neuerungen. Zudem versucht Boyarin, die Idee eines leidenden Messias zeitlich bereits in der Danielvision anzusetzen und nicht erst als nachösterliche Erzählung."

Mi

27

Feb

2019

Ijob 28 in ästhetisch-theologischer Perspektive

Altes Testament -> Literatur zu den Schriften

 

Ijob 28 in ästhetisch-theologischer Perspektive. Wahrnehmung Gottes und der Weisheit als Herausforderung des Lebens

Jakob Böckle

 

Studien zu Theologie und Bibel 20

2018, 256 Seiten

 

Umschlagtext: "Im Weisheitsgedicht Ijob 28 - als zentrales Kapitel des Buches Ijob dem Mund des leidenden Ijob entstammend - spielt die Wahrnehmung (der Weisheit) Gottes eine grundlegende Rolle. Die vorliegende Studie sucht dem mit Herangehensweisen einer ästhetischen Theologie des Alten Testaments auf die Spur zu kommen und damit einen neuen Verstehenshorizont zu eröffnen. Dabei birgt das Ergebnis das Potential, Strukturen des Lebens zu heben und bewusst zu machen, um desgleichen deren Erneuerung im Horizont der Gottesfurcht herauszufordern."

Mo

25

Feb

2019

Antiquarische Bücherliste

Eine neue, antiquarische Liste mit theologischen Büchern ist aufgeschaltet. Die Bücher sind grösstenteils zu verschenken, müssen aber in Düsseldorf abgeholt werden.

Bücherliste Feb 2019
aufgeschaltet im Februar 2019
2019 Feb Bücherliste hf.pdf
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Do

03

Jan

2019

Kann man ohne Gott leben?

Apologetik -> Glaube und Denken

 

Kann man ohne Gott leben?

Ravi Zacharias

 

Brunnen

2005, 272 Seiten

 

"Knapp 70 Prozent aller Westeuropäer bestreiten, dass es so etwas wie Wahrheit gibt.
Diese Verwirrung um die Wahrheit ist eine der grundlegenden Krisen unserer Tage. Oder wie es Joseph Kardinal Ratzinger einen Tag vor seiner Wahl zum Papst gesagt hat: „Einen klaren Glauben nach dem Credo der Kirche zu haben, wird oft als Fundamentalismus abgetan. Während der Relativismus, bei dem man sich von einer Glaubenslehre zur anderen hinreißen lässt, als die einzige, den heutigen Zeiten entsprechende Verhaltensweise erscheint. So entsteht eine Diktatur des Relativismus, die nichts als endgültig anerkennt und als das letzte Maß aller Dinge nur das eigene Ich und dessen Gelüste versteht.“
Was nützt es uns, wenn wir sagen, Jesus ist die Wahrheit, wenn zwei Drittel der Menschen glauben, es gibt so etwas wie Wahrheit überhaupt nicht? Wenn Christen sich bei den denkenden Menschen heute Gehör verschaffen wollen, müssen sie den Begriff Wahrheit an sich verteidigen.
Genau das macht Ravi Zacharias in diesem Buch – und er macht es brillant. Er legt eine apologetische Verteidigung des christlichen Glaubens vor, die eindringlich und zwingend ist."

Do

20

Dez

2018

Gerardus van der Leeuw: Liturgik

Praktische Theologie -> Liturgik

 

Gerardus van der Leeuw: Liturgik

Luca Baschera, Ralph Kunz (Hg.)

 

Praktische Theologie im reformierten Kontext 16

Theologischer Verlag Zürich

2018, 301 Seiten

 

Umschlagtext: "Gerardus van der Leeuw (1890-1950) war als reformierter Theologe massgeblich an der liturgischen Erneuerungsbewegung in der Niederländisch-Reformierten Kirche beteiligt. Seine zahlreichen Publikationen trugen viel zur Erforschung liturgischer Themen sowie zur Anregung von Reformen im liturgischen Leben seiner Kirche bei. Seine Liturgiek liegt nun erstmals in deutscher Übersetzung vor.

Neben dem annotierten Text enthält der Band eine historisch-theologische Einführung sowie vier liturgiewissenschaftliche Aufsätze, die aus unterschiedlichen konfessionellen Standpunkten zu den Aussagen Van der Leeuws Stellung nehmen. Auch 70 Jahre nach ihrem Erscheinen hat Gerardus van der Leeuws Liturgiek in vielerleich Hinsicht das Potenzial, sowohl die liturgiewissenschaftliche Reflexion als auch die konkrete liturgische Arbeit im heutigen reformierten Kontext - und darüber hinaus - anzuregen.

Sa

15

Dez

2018

Kolosserbrief

Neues Testament -> Kommentare

 

Der Brief des Paulus an die Kolosser

Joel White

 

R. Brockhaus

2008, 450 Seiten

 

Die Historisch-Theologische Auslegungsreihe des Neuen Testaments ist ein Projekt von Exegeten, die offenbarungstheologisch und heilsgeschichtlich orientiert sind. Sie will mit wissenschaftlicher Gründlichkeit die Aussagen der neutestamentlichen Texte im Hinblick auf ihre historische Situation, ihre literarische Eigenart und mit betonter Berücksichtigung ihrer theologischen Anliegen erläutern und verständlich machen. Dabei werden neben den traditionellen auch neuere exegetische Methoden und Forschungsergebnisse berücksichtigt.

Do

22

Nov

2018

Rethinking Genesis

Altes Testament -> Literatur zum Pentateuch

 

Rethinking Genesis. The Sources and Authorship of the First Book of the Pentateuch

Duane Garrett

 

Mentor Verlag

2. Aufl. 2000, 312 Seiten

 

Umschlagtext: "The documentary hypothesis has always been criticised by conservative theologians. Their shortcoming, however, has been the lack of a serious alternative to replace it. The uniqueness of Garrett's approach is that he combines conservative theology with an investigation of the possible sources of information available to Moses. The result is a compelling new analysis of the origins of the first book of the Bible."

Mo

08

Okt

2018

The Bible and Archaeology

Altes Testament -> Umwelt AT

 

The Bible and Archaeology

Matthieu Richelle

 

Hendrickson

2018, 152 Seiten

 

Eine ausgezeichnete Einführung in die Biblische Archäologie, mit Fallstudien zur Davidisch-Salomonischen Zeit.

Umschlagtext: "Ancient artifacts and the Bible illuminate each other in various ways, but it can be difficult to understand how this process works and how archaological discoveries should be interpreted. In this book, Matthieu Richelle provides an enlightening perspective on these issues, showing how texts and material culture are in a fascinating 'dialogue' with one another that sheds light on the meaning and importance of both. What emerges is a rich and balanced picture that enlivens our understanding of the Bible's message, increases our appreciation for the historical and cultural contexts in which it was written, and helps us be realistic about the limits of our knowledge."