Homiletik

Wilhelm Busch als evangelistischer Verkündiger

Wolfgang Becker

 

Beiträge zu Evangelisation und Gemeindeentwicklung 14

Neukirchener Verlag

2010, 576 Seiten

 

Buchbeschrieb: "Wilhelm Busch (1897-1966) gilt als einer der bedeutendsten deutschen evangelistischen Verkündiger des 20. Jahrhunderts. Dieses Buch stellt sein Leben und sein evangelistisches Wirken in den Spannungsfeldern der ersten zwei Drittel des 20. Jahrhunderts dar. Es erweist seine Bedeutung für die gegenwärtige Praxis der Kirche und macht sein Werk der weiteren Forschung zugänglich. Besondere Beachtung findet dabei das Verhältnis von mündlichem und schriftlichem Wort in der evangelistischen Verkündigung Wilhelm Buschs."

Artikel: "Passionierte Predigt: Den Gekreuzigten vor Augen malen. Systematische und praktische Überlegungen zu einem umstrittenen Thema"

Michael Herbst

 

in: Theologische Beiträge 10-5 (2010), S.314-334

 

Michael Herbst nähert sich der "Botschaft des Kreuzes" (1.Ko 1,18) als des zentralen theologischen Symbols des christlichen Glaubens an. Er thematisiert die Debatte über Kreuze in Schulzimmern und über die islamische Kritik eines stellvertretend leidenden Gottes, aber auch christliche Vorschläge um den christlichen Glauben neu zu formulieren mit Verzicht auf die Idee der Sühnopfertheologie. Der Satisfaktionslehre Anselms von Canterbury wird neue Aufmerksamkeit zugewidmet, besonders dem Aspekt des Gewichts der Sünde. Herbst plädiert für eine narrative, aber auch apologetische und pastorale Homiletik des Kreuzes.

Harmlos, Kraftlos, Ziellos. Die Krise der Predigt - und wie wir sie überwinden

Klaus Eickhoff

 

R. Brockhaus

2009, 460 Seiten

 

Dieses Buch ist an der University of South Africa in Pretoria als Dissertation unter dem Titel "Wohin Predigen führt: Die sendungsorientierte Gemeinde als Ziel biblischer Verkündigung" angenommen worden. Das Buch ist in drei Teile aufgeteilt. Der erste Teil widmet sich der Wahrnehmung gegenwärtiger Verkündigung: Predigt zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Der zweite Teil wendet sich dem biblischen Befund zu: Biblische Verkündigung im Zeichen trinitarischer Sendung. Im dritten Teil zieht Eickhoff Schlussfolgerungen: Predigen als Sammlung zur Sendung.

Seelsorgerlich Predigen. Die parakletische Dimension von Predigt, Seelsorge, Gottesdienst und Gemeinde

Christian Möller

 

Spenner

3. Aufl. 2003, 191 Seiten

 

Buchumschlag: "Kirche, die noch bei Trost, braucht eine Predigt, die tröstet. Mehr noch: Die Müden und Beladenen harren auf ein tröstliches Wort - ein Wort, das seelisch Verkrümmtes löst, Beengtes weitet und Erstarrtes ins Fliessen bringt. Seelsorgliches Predigen, das mit einer müden und beladenen Seele einen ebenso verschwiegenen wie beredten Dialog zu führen versteht, ist heute mehr denn je gefragt. Was könnte auch notwendiger sein, als einen gehetzten und erschöpften Menschen bis auf die Tiefe seiner Seele hinein durch die Predigt erfahren zu lassen: Siehe, um Trost war mir sehr bange; du aber hast dich meiner Seele herzlich angenommen. Darum soll seelsorglich predigen nun in der 3. Auflage unverändert und getrost seinen Lauf nehmen."

Erwählung und/oder Bekehrung? - Das Profil der evangelistischen Predigt und der Testfall Martyn Lloyd-Jones

Wolfgang Nestvogel

 

Shaker Verlag

2002, 585 Seiten


(md). Diese umfangreiche, von der Theologischen Fakultät Erlangen/Nürnberg angenommene, praktisch-theologische Dissertation hat folgende Inhalte (S.2):


„Kapitel I erhebt den exegetischen Befund zu den biblischen Aussagen über Gottes Souveränität in der Erwählung und des Menschen Verantwortung, dem Umkehrruf Gottes im Glauben folge zu leisten.

Kapitel II ordnet die systematischen Konsequenzen, die sich aus dem exegetischen Befund im Hinblick auf die Verkündigungsaufgabe ergeben.

Kapitel III untersucht am Beispiel der Verkündigung von Martyn Lloyd-Jones, wie ein Prediger, der die Spannungspole von Erwählung und Bekehrung als homiletische Herausforderung begriffen hat, diese biblisch-systematische Vorgabe in seiner regelmäßigen Predigtarbeit anzuwenden versuchte- und welche Bedeutung dies vor allem für seine Konzeption und Praxis der Evangelisation hat."