Glaube und Denken

Das Verhältnis von Theologie und Philosophie

Adolf Schlatter (hg. Harald Seubert)

 

Calwer

2016, 180 Seiten

 

Verlagstext: "Der bedeutende Exeget und Systematiker Adolf Schlatter (1852-1938) hat in seinem Frühwerk tiefgründig und eigenständig über das Verhältnis von Theologie und Philosophie, Glaube und Vernunft nachgedacht. Ausgehend von einer intensiven Auseinandersetzung mit dem katholischen Philosophen Franz von Baader (1765-1841) entwickelt er in dem hier veröffentlichten Nachlasstext eine klare und knappe Auseinandersetzung mit der gesamten neuzeitlichen Philosophie. Sie ist zugleich ein überraschend frischer und aktueller Beitrag zu den Grundlagen ökumenischer Verständigung.

Der Leser lernt Schlatter von einer neuen, unerwarteten Seite kennen und wird zugleich Zeuge eines theologischen Ansatzes, der alles andere als überholt ist."

Grenzüberschreitungen. Christlicher Glaube im Gespräch mit Philosophie und Weltreligionen

Gianfranco Schultz, Samuel Leuenberger, Harald Seubert

 

Studien zu Theologie und Bibel 8

Lit

2013, 80 Seiten

 

Umschlagtext:

"Wie verhalten sich christlicher Glaube und Vernunft? Wie lassen sich Respekt und Toleranz gegenüber Weltreligionen und Religionsgemeinschaften mit dem Absolutheitsanspruch christlichen Glaubens verbinden und wie ist dieser Anspruch seinerseits zu begründen? Die drei in diesem Band versammelten Texte, zwei Abschiedsvorlesungen und eine Antrittsvorlesung, gehen diesen Fragen nach und geben darauf fundierte und neue Antworten."

 

Beiträge:

- "Die päpstliche Enzyklika 'Fides et ratio' im Lichte einer reformierten Philosophie" (G. Schultz)

- "Kriterien für den Absolutheitsanspruch des jüdisch-christlichen Glaubens" (S. Leuenberger)

- "Der Gott der Philosophen und die Wahrheit des Glaubens - Möglichkeiten und Grenzen christlicher Philosophie" (H. Seubert)

Können christliche Glaubensüberzeugungen Wissen sein? Der Beitrag Alvin Platingas zur Bestimmung des epistemischen Status von christlichen Glaubensüberzeugungen

Ralf-Thomas Klein

 

Forschungen zur systematischen und ökumenischen Theologie 136

Vandenhoeck & Ruprecht

2012, 320 Seiten

 

Verlagsbeschrieb:

 

"Fragen nach dem erkenntnistheoretischen Status christlicher Überzeugungen sind so alt wie das Christentum selbst: Ist christlicher Glaube rational vertretbar? Können Glaubensüberzeugungen Wissen sein? Oder sind sie zwar rational vertretbar, aber gegenüber Wissens-Überzeugungen erkenntnistheoretisch minderwertig? Ralf-Thomas Klein untersucht einen der zurzeit einflussreichsten Beiträge zu der Frage, ob christliche Glaubensüberzeugungen Wissen sein können: das Werk des amerikanischen Philosophen Alvin Plantinga (*1932), des prominentesten Vertreters der so genannten Reformierten Epistemologie.
Plantinga entwickelte seine Erkenntnistheorie christlicher Überzeugungen in drei Phasen: Bis ca. 1974/75 versuchte er die These zu verteidigen, dass theistische Überzeugungen rational gerechtfertigt sind. Von 1974/75 bis 1987 vertrat er die These, dass theistische Überzeugungen auch dann rational gerechtfertigt sind, wenn sie nicht aus anderen Überzeugungen – »basal« – abgeleitet werden. Seit 1987 entwickelte er einen externalistischen Ansatz und legte das von ihm so genannte Aquinas/Calvin-Modell vor. In diesem Modell sind basale christliche Überzeugungen Wissen.
Die Arbeit stellt Plantingas Position während der drei Phasen nacheinander dar und diskutiert jeweils im Anschluss an die Darstellung Einwände gegen Plantinga. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt dabei auf der Auseinandersetzung mit der These der dritten Phase. Es wird vor allem die Diskussion seit Erscheinen von Warranted Christian Belief (2000), Plantingas »opus magnum«, ausgewertet, aber auch frühere Kritik an seiner Position berücksichtigt.
In den beiden letzten Kapiteln versucht Klein Plantingas Ansatz weiterzuführen und legt einen Vorschlag für ein revidiertes Modell vor, das er im Sinne des »foundherentism« umbaut und auch nicht-basale Überzeugungen integriert."

Der unsterbliche Mensch

Gilbert Keith Chesterton

 

nova & vetera

2011, 318 Seiten

 

"Haben Sie es jemals mit Chestertons Der unsterbliche Mensch versucht? Es ist die beste populäre Apologetik, die ich kenne." C.S. Lewis

 

Das Buch ist in folgende zwei Teile gegliedert:

I. Über das Geschöpf genannt Mensch

II. Über den Menschen genannt Christus

 

Es ist zuerst 1925 auf Englisch unter dem Titel The Everlasting Man erschienen.

Möglichkeit und Aufgabe christlichen Philosophierens

Sven Grosse; Gianfranco Schultz (Hg.)

 

Studien zu Theologie und Bibel 6

Lit-Verlag

2011, 216 Seiten

 

Folgende Beiträge sind enthalten:

 

- "Möglichkeit und Aufgabe christlichen Philosophierens" (Gianfranco Schultz)

- "Zur Begründung des metaphysischen Denkens bei Platon" (Emil Angehrn; Koreferat Sven Grosse)

- "Wein und Wasser. Des Thomas von Aquin Verhältnisbestimmung von Theologie und Philosophie" (Hans Christian Schmidbaur; Koreferat Sven Grosse)

- "Wer ohne Gefahr philosophieren will, muss zuvor in Christus zum Toren werden. Zu Luthers Umgang mit der Philosophie" (Theodor Dieter; Koreferat Werner Neuer)

- "Atheismus - Egoismus - Nihilismus: Fichte, Jacobi, Nietzsche" (Edith Düsing)

- "Adolf Schlatter als Philosoph" (Werner Neuer; Koreferat Gianfranco Schultz)

- "Der gefragte Mensch: Karl Heim, Herman Dooyeweerd" (Johannes Schick; Koreferat Theodor Dieter)

- "Die Bedeutung von Heideggers und Wittgensteins Metaphysikkritik für die Theologie" (Andreas Hunziker; Koreferat Gianfranco Schultz)

- "Reformed Epistemology und Reformatorische Philosophie: Herman Dooyeweerd, Alvin Platinga" (Gianfranco Schultz; Koreferat Johannes Corrodi)

Wie können wir denn leben? Aufstieg und Niedergang der westlichen Kultur

Francis A. Schaeffer

 

Hänssler

5. Aufl. 2000, 302 Seiten

 

Angefangen im Rom der Antike, über das Mittelalter, die Renaissance, die Reformation und die Aufklärung bis hin zum 20. Jahrhundert zeichnet Schaeffer - angereichert mit viel Bildmaterial - die Zusammenhänge zwischen Philosophie, Theologie und Kunst auf. Er thematisiert auch den Beginn der modernen Wissenschaft und moderne Kunstformen (auch den Film). Abgerundet wird dieser Abriss durch eine kritische Besprechung der modernen Gesellschaft, mit besonderem Blick auf die Gefahren der Manipulation durch eine neue Elite, und schliesslich mit Alternativen, die gemäss Schaeffer das Christentum zu bieten hat.

Der bleibende Wert dieses Buches besteht in der breiten Kenntnis der Autors, der sich nicht im Detail verliert, sondern eine - freilich wertende - Zusammenschau der letzten 2000 im Stile eines Universal-Gelehrten schafft, in welcher die geistigen Hauptströmungen plausibel nachgezeichnet und durch Beispiele aus der Kunst eindrücklich veranschaulicht werden

 

Das Buch ist zuerst 1976 auf Englisch erschienen unter dem Titel How Should We Then Live?

Unapologetic Theology. A Christian Voice in a Pluralistic Conversation

William C. Placher

 

John Knox Press

1989, 184 Seiten

 

Beschrieb des Verlags: "In "Unapologetic Theology," William Placher examines religion and the search for truth in a pluralistic society. Among the issues he considers are science and its relation to belief, dialogue among various religions, and the theological method."

Gott ist keine Illusion. Ausrichtung der historischen christlichen Botschaft an das zwanzigste Jahrhundert

Francis A. Schaeffer

 

R. Brockhaus

3. Aufl. 1974, 191 Seiten

 

In Gott ist keine Illusion analysiert Schaeffer das geistige Klima des 20. Jahrhunderts. Er beschreibt die Entwicklungen in Philosophie, Kunst, Musik, allgemeinem Kulturleben (Film, Massenmedien) und Theologie seit Hegel und Kierkegaard und zeigt die Zusammenhänge dieser Entwicklungen auf. Seine Schlussfolgerung ist, dass wir einem inhaltslosen Mystizismus entgegen gehen, der im Kosmos kein Gegenüber findet und deshalb nur Verzweiflung widerspiegeln und hervorrufen kann. Schaeffer fragt, was das Christentum dem entgegen zu setzen hat.

 

Das Buch ist zuerst 1968 auf Englisch erschienen unter dem Titel The God Who is There.

Preisgabe der Vernunft. Kurze Analyse der Ursprünge und Tendenzen des modernen Denkens

Francis A. Schaeffer

 

R. Brockhaus

5. Aufl. 1985, 96 Seiten

 

In diesem Band skizziert Schaeffer mit wenigen Strichen, wie der neuzeitliche Abschied vom Glauben auch ein Abschied von der Vernunft ist. Er setzt ein bei Thomas von Aquin und setzt sich auseinander mit Natur und Gnade, dem Beginn der modernen Wissenschaft, dem Sprung des Existenzialismus, mit Kunst, mit Wahnsinn und schliesslich mit Rationalität und Glaube.

 

Das Buch ist zuerst 1968 auf Englisch erschienen unter dem Titel Escape from Reason.

... und er schweigt nicht. Ist eine Philosophie ohne Gott realistisch?

Francis A. Schaeffer

 

R. Brockhaus

1975, 95 Seiten

 

In diesem Band geht Francis Schaeffer den Fragen nach, wie sich erklären lässt, dass überhaupt etwas existiert, woher sich Ethik begründen lässt, ob es "sichere Erkenntnis" geben kann und nach welchen Kriterien sich Wirklichkeit und Fantasie unterscheiden lassen.

 

Das Buch ist zuerst 1972 auf Englisch erschienen unter dem Titel He is there and He is not silent.

Glaube und Denken. Philosophische Grundlegung einer christlichen Lebensanschauung

Karl Heim

 

Verlag der Liebenzeller Mission

Neudruck der 7. Aufl. 2003 (1. Aufl. 1931), 223 Seiten

 

"Glaube und Denken" ist Bd. 1 von Karl Heims sechsbändigem Lebenswerk Der Evangelische Glaube und das Denken der Gegenwart. Vom Umschlagtext: "Im ersten Band wird der alte Widerstreit zwischen Denken und Glauben, Philosophie und Evangelium in einer neuen, den Herrschaftsanspruch des Gegenständlichen widerlegenden Sicht aufgelöst. Vor einem erweiterten Raumbegriff zerbricht die Mauer zwischen Vernunft und Offenbarung. Das Gespräch kann neu beginnen: der Blick auf Jesus den Herrn und Weltvollender ist wieder frei."