Politische Ethik

Recht auf Widerstand gegen die Obrigkeit? (2 Bände)

Jürgen-Burkhard Klautke

 

KOK-Kampen

1994, 634 Seiten und 269 Seiten

 

md. In dieser Doktorarbeit geht der Autor der Frage nach, wie die Christen bis zum Ende der Reformationszeit (und teilweise darüber hinaus bis zu Kant) über das Recht urteilten, gewaltsam gegen die weltliche Macht vorzugehen. Dem Autor geht es dabei keineswegs darum, „enzyklopädische Vollständigkeit“ zu erreichen. Das wäre bei den durch die Themenstellung gegebenen langen Zeitabschnitten auch kaum möglich. Vielmehr bietet er einen „historischen Längsschnitt“. Für jede Epoche werden jeweils die wichtigsten theologischen und biblisch-exegetischen Argumente für oder gegen gewaltsamen Widerstand dargestellt.

 

Als historischen Ausgangspunkt für diesen Längsschnitt wählt Klautke das politische Denken der griechischen und römischen Antike, denn von keiner andere Epoche, aus keiner anderen politisch-philosophischen Quelle wurde das politische Denken des Abendlandes - und damit auch der Christen - so stark beeinflusst, wie von den Griechen und Römern.