Ekklesiologie

Artikel: "Kirche - das spannungsreichste Thema der Theologie"

Martin Abraham

 

In: Jahrbuch für Evangelikale Theologie 24 (2010), S.89-102

 

Dieser Artikel ist der Vortrag, den Martin Abraham am 12. Dez 2008 zur Verleihung des Johann-Tobias-Beck-Preises hielt. Er skizzierz pointiert die Spannungsfelder in der Ekklesiologie in der Auseinandersetzung zwischen römisch-katholischem, freiwilligkeits-kirchlichem (freikirchlich) und evangelisch-landeskirchlicher Ekklesiologie. Folgende Spannungen umreisst er:

- Epistemologische Spannung (Wie lässt Kirche sich zutreffend erfassen?)

- Konfessionelle Spannung (Worin besteht Kirche?)

- Sozialgeschichtliche Spannung (Kirche im Umbruch der Gemeinschaftsformen)

Diese drei Spannungen subsummiert er unter der Urspannung: Credo ecclesiam.

Eine Taufe - viele Meinungen

Thomas Hafner, Jürg Luchsinger (Hg.)

 

TVZ

2008, 125 Seiten

 

Im Rahmen des Täuferjahrs 2007 widmete die AfbeT Schweiz (Arbeitsgemeinschaft für biblisch erneuerte Theologie) ihren Studientag dem Thema "Eine Taufe - viele Meinungen". Der vorliegende Band enthält die Vorträge dieser Tagung, namentlich:

- "Taufe zwischen Theologie, Kirchenverständnis und Praxis" (Beat Weber)

- "Sterben und Leben mit Christus: Beobachtungen zu Röm 6,1-14" (Dieter Kemmler)

- "Ein täuferisches Taufverständnis in der ökumenischen Diskussion" (Bernhard Ott)

- "Reformierte Taufpraxis - theologisch verantwortet" (Ralph Kunz)

Evangelium und Kirchengestalt. Reformatorisches Kirchenverständnis heute

Martin Abraham

 

de Gruyter

2007, 601 Seiten

 

Umschlagstext: "Warum und inwiefern ist evangelischer Glaube kirchlich verfasst? Wie verhält sich die im Glaubensbekenntnis genannte Gemeinschaft der Heiligen zur gelebten (oder auch nicht gelebten) Sozialität von Kirche? Und wie ist sowohl theologisch als auch gemeindepraktisch mit bei diesen Fragen etwa auftretenden Spannungen umzugehen? Luther, Troeltsch, Bonhoeffer sowie die zeitgenössische Soziologie sind wesentliche Gesprächspartner. Breiter Raum wird wissenschaftstheoretischen Erwägungen eingeräumt: Eigenart und Abgrenzung der drei Wissenschaften von der Kirche - Systematische Theologie, Praktische Theologie und Soziologie - sollen dadurch genauer beschreibbar und Abwege des Naturalistischen Fehlschlusses oder funktionaler Religionstheorien leichter erkennbar werden. Den Schluss bildet ein konstruktiver Ausblick auf Gestalt, Mitte, Grenzen, Reformabilität und Profil einer gegenwärtig-reformatorischen Kirchlichkeit."

Allgemeines Priestertum, Charisma und Struktur. Grundlagen für ein biblisch-theologisches Verständnis geistlicher Leitung

Markus Liebelt

 

Systematisch-Theologische Monographien 5

TVG R. Brockhaus

2000, 315 Seiten

 

Diese Studie wurde 1999 an der Evangelisch-Theologischen Fakultät in Leuven als Dissertation angenommen. Sie befasst sich insbesondere mit dem reformierten Prinzip des Priestertums aller Gläubigen und deren exegetischer Grundlage. Vom Umschlagtext: "Dabei bewegen sich die Ergebnisse in frischer Weise ausserhalb der bereits ausgetretenen Pfade und eröffnen neue theologische Perspektiven für ein Verständnis geistlicher Leiterschaft. Es wird im Gegensatz zum bisherigen Verlauf der Diskussion die zentrale Frage aufgeworfen: Inwiefern sind sowohl der Gedanke des 'allgemeinen Priestertums' als auch der Charisma-Begriff in Verbindung mit dem Leib-Christi-Gedanken massgeblich relevant für ein neutestamentliches Gemeinde- und Amtsverständnis? Welche Bedeutung haben sie im Blick auf die Struktur konkreter Ortsgemeinde?"