Historisch-kritische Methode

Die Bibel im Griff? Historisch-kritische Denkweise und biblische Theologie

Armin Sierszyn

 

Hänssler

2.Aufl. 2001 (1.Aufl. 1978), 160 Seiten

 

Sierszyn umreisst am Anfang seines Buches in wenigen Strichen die Monopolstellung, welche die historisch-kritische Methode im Theologiestudium noch immer hat. Anschliessend zeigt er den Ursprung und das Wesen der historisch-kritischen Denkweise insbesondere an Zweien ihrer herausragenden Exponenten (J.S. Semler, E. Troeltsch) auf. Die kritische Stellungnahme von Sierszyn befasst sich dann insbesondere mit dem Wissenschaftsbegriff, dem Wesen der Schrift, dem Geschichtsbegriff, der Methodenfrage und schliesslich der Theologie. In einem letzten Teil skizziert Sierszyn als Alternative zu den klassischen Methodenschritten mögliche Arbeitsschritte bibelgemässer Auslegung, wobei sein Anliegen, dass Theologie in den Dienst der Kirche treten soll, deutlich wird.

Das Ende der historisch-kritischen Methode

Gerhard Maier

 

R.Brockhaus 4.Aufl. 1978, 96 Seiten

 

Dieses Büchlein ist eine Reaktion auf den von E. Käsemann herausgegebenen Sammelband "Das Neue Testament als Kanon". In einem ersten Teil behauptet Maier die "innere Unmöglichkeit des Begriffs" historisch-kritischer Methode, im zweiten Teil erläutert er, inwiefern er das "tatsächliche Ende der historisch-kritischen Methode" gegeben sieht und im dritten Teil präsentiert er als alternativen Ansatz die Skizzen einer "historisch-biblischen Methode".

 

Das Gespräch unter der Tübinger Theologenschaft wurde im Anschluss an dieses Buch (1.Aufl. 1974) weitergeführt. Siehe dazu Theologische Beiträge 9 (1978): "Biblische Hermeneutik. Tübinger Studenten im Gespräch mit G. Maier und P. Stuhlmacher".

Artikel: "Laiengeblök"

C.S. Lewis

 

Erschienen in: Ders.: Gedankengänge. Essays zu Christentum, Kunst und Kultur

Brunnen Verlag

1986, S.211-229

 

"Dieser Vortrag ist aus einem Gespräch hervorgegangen, das ich an einem Abend im letzten Semester mit dem Rektor hatte. Ein Buch von Alec Vidler lag zufällig auf dem Tisch, und ich äusserte mich spontan zu der darin enthaltenen Theologie. Meine Reaktion war vorschnell und unbedacht, wie es in der gelösten Stimmung nach dem Essen geschehen kann. Ein Wort gab das andere, und ehe ich mich's versah, hatte ich über die Denkweise, die meines Erachtens heute in vielen theologischen Schulen vorherrscht, viel mehr gesagt, als ich eigentlich beabsichtigt hatte. Daraufhin meinte er: 'Wenn Sie doch einfach mal kämen und all das meinen jungen Leuten vortrügen.'" (S.211). Was daraus entstanden ist, lässt sich in diesem Essay nachlesen. C.S. Lewis hielt diesen Vortrag am 11.5.1959 in Westscott House, Cambridge.

 

Das Essay kann hier auf englisch gelesen werden.

Es ist auf deutsch auch im Johannes Verlag im Essayband "Was der Laie blökt. Essays über das Christentum" erschienen (4.Aufl. 1999).