Allgemein
Die Ketuvim - ihr Aufbau und ihre Botschaft
Julius Steinberg
Bonner Biblische Beiträge 152
2006, 544 Seiten
Die Hauptfragestellung dieser 2004 an der ETF Leuven eingereichten Dissertation ist die nach einer theologischen Gesamtdarstellung der Ketuvim, in welcher dennoch jeder Aspekt den gebührenden Platz im Gesamten erhält. Der Ansatz von Steinberg ist kanonisch-makrostrukturell, ohne dass er allerdings unter dem Vorwand des kanonischen Ansatzes den Dialog mit dem aktuellen Forschungsstand meidet.
Erschienen in Jahrbuch für Evangelikale Theologie 21 (2007), S.229-237.
STEINBERG, Ketuvim (JETh 07).pdf
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Psalmen
Werkbuch Psalmen III. Theologie und Spiritualität des Psalters und seiner Psalmen
Beat Weber
Kohlhammer
2010, 370 Seiten
Vom Umschlagtext:
"Die theologische Beschäftigung mit Psalmen und Psalter kann sich nicht auf die Erarbeitung von Sachaussagen, Themen und Konzepten beschränken. Spiritualität ist insofern genuines Anliegen, als der Psalter Menschen ins Gespräch mit Gott, das von der Klage bis zum Lob reicht, einbeziehen und zugleich Wegleitung geben will. Die Einzigartigkeit des Psalmenbuchs innerhalb der Bibel besteht darin, zugleich "Wort zu Gott" (Gebet) und "Wort von Gott" (Schrift) zu sein.
"Werkbuch Psalmen" will dem Transfer von Ressourcen und Einsichten aus der Psalmenforschung in die Bereiche von Studium, Kirche/Pfarramt und Schule dienen. Steht in den Bänden I und II die textanalytische Erarbeitung der Psalmen verbunden mit Anstössen für die Praxisverwendung im Vordergrund, so bringt Band III eine synthetische Sichtweise ein und bildet zusammen mit den beiden ersten Bänden eine Trilogie; gleichwohl kann er auch als separates Buch gelesen werden."
The Psalms as Christian Worship: A Historical Commentary
Bruce K. Waltke und James M. Houston
Eerdmans Publishing Company
2010, 626 Seiten
Umschlagtext:
"This collaboration by two esteemed evangelical scholars blends a verse-by-verse exposition of select psalms with a history of their interpretation in the church from the time of the apostles to the present.
Bruce Waltke, who has been teaching and preaching the book of Psalms for over fifty years, skillfully establishes the meaning of the Hebrew text through the careful exegesis for which he is well known. James Houston traces the church’s historical interpretation and use of these psalms, highlighting their deep spiritual significance to Christians through the ages.
Waltke and Houston focus their in-depth commentary on thirteen psalms that represent various genres and perspectives or hold special significance for Christian faith and the life of the church, including Psalm 1, Psalm 23, Psalm 51, and Psalm 139.
While much modern scholarship has tended to “despiritualize” the Psalms, Waltke and Houston’s “sacred hermeneutic” listens closely to the two voices of the Holy Spirit — heard infallibly in Scripture and edifyingly in the church’s response. A masterly historical-devotional commentary, The Psalms as Christian Worship will deepen the church’s worship and enrich the faith and life of contemporary Christians."
Interpreting the Psalms. Issues and Approaches
David Firth and Philip S. Johnston (Hg.)
InterVarsity Press
2005, 345 Seiten
In diesem Sammelband kommen verschiedene Psalmenforschern zu diversen Themen zu Worte. Das Buch ist eingeteilt in die vier Hauptteile:
A. Psalm Interpretation in Context
B. The Psalms and Key Themes
C. The Psalms and Interpretation Issues
D. The Psalms and Interpretative Traditions
Werkbuch Psalmen (2 Bde)
Beat Weber
Kohlhammer
2001 + 2003, 357 + 415 Seiten
Die beiden Werkbücher zu den Psalmen (Bd 1: Ps 1-72; Bd 2: Ps 73-150) wollen wissenschaftliche Theologie und kirchliche Praxis verknüpfen. Weber legt zu allen 150 Psalmen Folgendes bereit:
- Übersetzung
- Vokabular
- Sprache und Form
- Poesie und Struktur
- Kontexte (religionsgeschichtliches Umfeld und kanonische Kontexte)
- Anregungen für die Praxis (inkl. der Rezeption des jeweiligen Psalmes in den deutschsprachigen Kirchengesangbüchern).
Artikel: "Der Beitrag von Psalm 1 zu einer 'Theologie der Schrift'"
Beat Weber
In: Jahrbuch für Evangelikale Theologie 20 (2006), S.83-114.
Auf der Grundlage des reformatorischen Schriftprinzips, dass Interpretation der Heiligen Schrift von der Schrift selbst auszugehen habe, untersucht Weber Ps 1(-2), in welchem verschiedene Teile der Schrift miteinander verknüpft werden (Tora, Propheten, Psalter, Ausblick auf das NT). Er argumentiert, dass Ps 1 intendiert, als Eröffnung des Psalters Tora und Propheten als Quellen der Psaltertheologie einzuführen. Damit leistet die Untersuchung von Ps 1 nach Ansicht Webers einen Beitrag zur Erforschung des Kanonisierungsprozesses.
Ps 001 Schrifttheol (JETh 06).pdf
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Sprüche
Poetik der alttestamentlichen Spruchweisheit
Jürg T. Luchsinger
Kohlhammer
2010, 352 Seiten
Kurzbeschreibung bei Amazon: "Die alttestamentliche Spruchweisheit hat in ihrer Endform den Sitz im Leben im Bildungswesen des alten Israel. Die Weisen beschreiten für die Bildung der ihnen anvertrauten "Schüler" und die Vermittlung ihrer Sicht der Welt den Weg der Überzeugung und verwenden hierfür sämtliche sprachlichen Mittel, die ihnen die althebräische Poetik, gerade auch für die Spruchliteratur, bereitstellt. Luchsinger untersucht, wie die sprachliche Gestalt eines Spruches dessen Rhetorik bestimmt, seiner motivierenden Funktion dient und seine persuasive Kraft ausmacht. Es wird deutlich, wie die Weisen des alten Israel, die die Sprüche prägten, sammelten und überarbeiteten, der sprachlichen Sorgfalt und kreativen Stilisierung große Bedeutung zumaßen und so im wahrsten Sinn des Wortes eindrückliche poetische Miniaturen größter Schönheit schufen."
Chronik
Artikel: "Die Chronik als intendierter Abschluss des alttestamentlichen Kanons"
Hendrik J. Koorevaar
In: Jahrbuch für Evangelikale Theologie 11 (1997), S.42-76.
Der Artikel behandelt folgende Themen:
I. Einführung: Hauptprobleme und Voraussetzungen
II. Zur Stellung der Chronik innerhalb des alexandrinischen Kanons
III. Zum Umfang des chronistischen Geschichtswerkes
IV. Die Stellung der Chronik innerhalb des palästinischen Kanons
V. Die Datierung der Chronik
VI. Die theologische Botschaft der Chronik
VII. Die Absicht des Chronisten beim Abschliessen des Kanons
VIII. Nachwort zur Datierung und Vollendung des Kanons
IX. Zusammenfassung und Schlussfolgerungen
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